Stop SPD!

Was hat mich die letzten Tage am meisten aufgeregt?
Ich bin kein Parteimitglied, war es noch nie und so wie es aussieht, werde ich mich hüten es je zu werden, nach dem, was die letzten Wochen so an Dreck auf die eigenen Mitglieder einiger Parteien mal wieder losgeworfen wurde.

Da hat es mal ausnahmsweise einige Mitglieder der Hessischen SPD gegeben, die doch einmal ihr Gewissen geplagt hat. Denn sie hatten vor der Wahl als SPD mitbekundet, sie würden in keinem Fall mit der Links-Partei in irgendeiner Form koalieren. Beschimpft wurden diese ehrenhaften Menschen als Nestbeschmutzer, Verräter oder Abtrünnige.

Offenbar ist keinem in der SPD-Burg aufgefallen, daß es den Bürgern Hessens inzwischen auch über war, wie Frau Ypsilanti sich seit fast einem Jahr krampfhaft an der Macht festklammerte. So krampfhaft, daß ihr nicht einmal auffiel, daß die eigenen Mitglieder sie nicht mehr verstanden. Und dann sollten die Mitglieder und Wähler auch noch glauben, daß eine Duldung durch die Links-Partei die einzige Möglichkeit zu einer, vom Wähler überhaupt nicht gewollten, mehr als nur wackeligen Minderheitskoalition sei?

Ich danke Euch vieren! Ihr habt mir das letzte Fünkchen Vertrauen in die Politik am flackern gehalten! Euch sollte man das Bundesverdienstkreuz verleihen! Wenn alle Politiker so zu ihren Worten stehen würden, wie Ihr zu dem, was eigentlich nicht ihr selbst, sondern Eure Partei, die SPD, vor der Wahl gegeben hat, wären wir ein glückliches Land!

Von der SPD bin ich einmal mehr enttäuscht, denn es ist nicht das erste Mal, daß eigene Mitglieder derart zur Lynch freigegeben wurden. Eine Partei, die sich Sozialdemokratische Partei nennt und eine der historisch ältesten deutschen Parteien ist, die sollte das besser wissen! Eine Partei, in der man die Solidarität, mit der sie groß geworden ist, gänzlich verloren zu haben scheint.